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Jede Seele hat ihren eigenen Anfang

Manchmal beginnt das Leben leise.
Kaum hörbar.
Und doch – ist in jedem Atemzug schon der Wille, zu leben.

Frühstart ins Leben

Es war ein mal eine kleine Prinzessin, die ist viel zu früh geschlüpft, nämlich um ganze 6 Wochen.

Alle waren sehr besorgt um die Kleine. Die Ärzte kämpften um ihr Leben und ihre Eltern standen täglich an ihrem Bettchen und beteten, dass sie den Kampf ins Leben gewinnt.

 

Für die kleine Prinzessin sah die Welt anders aus:

Ein komischer Kasten, Schläuche, fremde Stimmen, Schmerz statt liebevolle Berührung.

Alles war beängstigend, sie fühlte sich allein, unsichtbar und völlig hilflos.

​

Bin ich hier überhaupt willkommen?

Sie konnte ja nicht wissen, wie sehr sie geliebt und erwartet wurde - 

wie sehr ihre Eltern jeden Schmerz für sie lindern wollten.

​

Äußerlich gewann sie den Kampf ums Überleben.

Sie entwickelte sich prächtig und durfte nach einigen Wochen den Brutkasten  verlassen.

Aber innerlich verließ sie ihn nie…

​

Sanftmut

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Schon als kleines Mädchen fühlte sie sich anders.

Sie sehnte sich nach Liebe, Sicherheit und Verständnis, wollte doch nur in ihren tiefen Bedürfnissen und Gefühlen gesehen und verstanden werden.

Sie versuchte, sich anzupassen, herauszufinden, wie man „richtig“ sein muss, um geliebt zu werden. Doch je mehr sie versuchte, jemand anderes zu sein, desto weiter entfernte sie sich von sich selbst.

 Ich gehöre nicht dazu!

Opferrolle & Explosion der Gefühle:

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Sie wusste instinktiv immer, was die anderen brauchten, wollten und wie es ihnen gerade ging. Nur sich selbst vergaß sie dabei völlig.

Sie lernte, ihre Bedürfnisse immer mehr zu ignorieren, um anderen gerecht zu werden. Die ersehnte Wertschätzung blieb oft aus.

Die Gefühle in ihrem Inneren wurden zu einer gefährlichen Mischung aus Wut, Schmerz und Hilflosigkeit.

Sie lernte, dass es gefährlich war, laut und unbequem zu sein, dass eigene Gefühle und Bedürfnisse keinen Platz haben und dass ihre Gedanken und Worte unwichtig sind.​

Ich bin nicht wichtig - und Gefühle sind gefährlich!

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Sie zog sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück, das irgendwann zu ihrem Gefängnis wurde. Angst, Panik Zweifel und negative Gedankenspiralen übernahmen die Kontrolle, ein selbstbestimmtes, freies Leben schien unmöglich.                   

Stille und Dunkelheit:

   Ich bin hier nicht sicher!

Jahre später begann sie zu verstehen, was all das mit ihr gemacht hatte...

  • Sie hatte völlig verlernt, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.

  • Statt Selbstliebe wuchs Selbsthass und Selbstzerstörung.
    Ein gestörtes Selbstbild und fehlendes Selbstbewusstsein ließen kaum Raum für Vertrauen in die eigenen Stärken – und jede Herausforderung fühlte sich an wie ein unüberwindbarer Berg.

  • Mit der Zeit entwickelte sich eine immer größere Angst, sich zu blamieren, etwas falsch zu machen oder nicht zu genügen.
    Das ständige Gefühl, unter Beobachtung und Bewertung zu stehen, raubte ihr den Mut, sie selbst zu sein.

  • Nach und nach verlor sie das Vertrauen zu anderen Menschen – und auch zu sich selbst.
    Sie zog sich immer weiter zurück, wurde still, unsichtbar, einsam.

  • Das fehlende Urvertrauen verwandelte sich in Angst –
    bis hin zu Panikattacken, die sie Tag und Nacht begleiteten.
    Und irgendwann kam auch die Dunkelheit der Depression:
    Ein Sog aus düsteren Gedankenkreisen, der sie immer tiefer hinabzog, bis sie jeden Halt verlor.

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Und dennoch - sie hat nie aufgegeben.
In ihr war eine ungebrochene Stärke...

Hoffnung und Stärke:

Immer wieder stand sie auf, lernte, hoffte und vertraute.

Kleine Momente der Liebe, Vertrauen und Geborgenheit gaben ihr Kraft.

Besondere Menschen gaben ihr bedingungslose Liebe und einen sicheren Raum, in dem sie ihre eigenen Gefühle verstehen und annehmen konnte. Dort begann sie, ihre eigene Reise zu sich selbst – Schritt für Schritt, in ihrem eigenen Tempo.


                                                 

 

​

      Es ist möglich, frei zu sein – ich darf meinen Weg gehen!

Heute weiß sie: alles, was sie durchlebt hat, war nicht umsonst.

Es war nur der Anfang ihrer  einzigartigen Reise zu sich selbst.​​​​​​

Aus der Dunkelheit wuchs langsam ein leises Licht.
Es führte mich Schritt für Schritt zu mir zurück – in mein Herz, in mein Leben.
Wie dieser Weg aussah, erzähle ich in meinem Journal – ehrlich, berührbar und echt.
Vielleicht findest du dich in manchen Zeilen wieder. Und vielleicht erinnert dich meine Geschichte daran, dass Heilung möglich ist – in deinem Tempo, auf deine Weise.

Veränderung beginnt dort, wo wir uns trauen, hinzusehen.
Meine Geschichte ist nur eine von vielen.
Vielleicht erkennst du in ihr auch einen Teil deiner eigenen.

Komm mit – lass uns gemeinsam weitergehen.

Ein paar Worte der Achtsamkeit:


Meine Arbeit versteht sich als begleitender, achtsamer Prozess auf deinem persönlichen Weg.
Sie ersetzt jedoch keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
Bei gesundheitlichen oder psychischen Themen empfehle ich dir,

medizinische, professionelle  Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 

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