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Der Ruf aus der Dunkelheit (1)

Aktualisiert: 15. Feb.




Manchmal ruft das Leben uns auf leise Weise –

nicht mit Donner und Blitz, sondern mit einem kaum hörbaren Flüstern.

So begann die nächste Etappe der kleinen Prinzessin:

eine Zeit, in der sie spürte, dass etwas in ihr nach Heilung rief.

Ein Ruf, der sie aufforderte, hinzusehen, wo es weh tat,

und sich selbst endlich wieder zu begegnen.



Im Laufe der Zeit spürte die Prinzessin, dass etwas nicht stimmte.

Sie war in einem Kreislauf gefangen, aus dem sie ohne Hilfe nicht mehr herausfand.


Sie schämte sich für ihre absurden Ängste – und für die Unfähigkeit, ihr Leben nach ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.

Sie fühlte sich nutzlos, ungeliebt und völlig hilflos.


Die Stimme in ihrem Inneren war immer leiser geworden.

Der Zugang zu ihrem Bauchgefühl, zu ihren Impulsen – verschüttet.

Sie hatte keinen Zugriff mehr darauf.


Also suchte sie im Außen:

in Büchern, in Kursen, bei Therapeuten und Ärzten.

Alle versuchten ihr zu helfen, gaben Impulse, Ratschläge, Wissen.

Manches davon waren wertvolle Puzzleteile – kleine Funken Hoffnung, Mut und Kraft, die sie weitermachen ließen.


Doch was ihr immer wieder fehlte, war ein sicherer Raum.

Ein Raum, in dem sie sich so zeigen durfte, wie sie wirklich war –

mit all ihren Emotionen: Verletzlichkeit, Schmerz, Wut, Angst

und all der alten Energie, die so lange in ihrem Körper gefangen war.

Wie sollte ihr jemand wirklich helfen,

der sie nicht sah – nicht hinter ihre Mauern blickte,

nicht ihre Bedürfnisse wahrnahm?

Das tiefe Bedürfnis nach Sicherheit, nach Verständnis,

nach echter Verbindung.


Die Entscheidung



Eines Tages beschloss sie:

 

         Ich muss diese Reise alleine machen.


Alle Antworten liegen in mir.

Mein Körper spricht mit mir – schickt mir Signale,

die ich bisher übersehen, überhört oder falsch verstanden habe.


Und so machte sie sich auf den Weg:

auf die wichtigste Reise ihres Lebens –die Reise zu sich selbst.


Das Ziel war klar:

zu ihrer eigenen Expertin zu werden.

Zur Kapitänin ihres Lebens.

Zu ihrer besten Freundin –

die sie bedingungslos liebt, achtet und respektiert.

Ihr Navi: die Intuition.

Ihr Kompass: die Signale des Körpers.


Der Zauberwald



Und so machte sie sich auf den Weg,

mit einem Rucksack voller Glaubenssätze, Muster, Verstrickungen und alter Emotionen aus der Vergangenheit –und betrat den verwunschenen Zauberwald.


Am Anfang sah sie vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Der Weg war steinig, verwachsen, voller Dornen.

Doch mit jedem Schritt wurde sie mutiger, klarer, selbstbewusster.


Die Stimme der Intuition wurde lauter,

das Bullshit-FM in ihrem Kopf langsam leiser.


Sie lernte, achtsam zu werden ,mehr ins Fühlen zu kommen,

den Zugang zu ihren Gedanken, Gefühlen und Empfindungen zu öffnen.


Immer wieder kam sie an besondere Orte,

an denen sie verweilte – ruhte, Kraft sammelte.

Doch auch dort warteten Aufgaben, Prüfungen, Lektionen.

Jedes Mal, wenn sie eine davon meisterte, bekam sie einen Schlüssel. 🗝️


Einen Schlüssel, der ein neues Tor in ihrem Inneren öffnete –

und sie Stück für Stück aus dem Gefängnis der Angst befreite.


Mit jedem Schritt wuchs ihr Vertrauen, mit jedem Schlüssel wuchs ihr Licht.

Und irgendwo, tief im Inneren, wusste sie:

 jeder gefundene Schlüssel würde sie näher zu sich selbst führen.

Doch es gab noch mehr Tore, die darauf warteten, geöffnet zu werden –

jedes mit einer eigenen Geschichte, einer eigenen Lektion,

die sie Stück für Stück in ihre Kraft brachte.

Der nächste Schlüssel auf ihrer Reise wartet schon –

und vielleicht trägt auch du ihn schon in dir. 💫


Kennst du schon den Anfang meiner Reise?

Hier auf Meine Reise kannst du noch ein Stück tiefer in meine Geschichte eintauchen und mich ein wenig besser kennenlernen. ✨













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